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Zeitverschiebung + 8 Std.

 

Spielbeginn

10.00 Uhr in Korea ist gleich

02.00 Uhr in der Schweiz

 

Spielbeginn

15.00 Uhr in Korea ist gleich

07.00 Uhr in der Schweiz

 

 
 
 

 

Samstag, 11. März 2017

Team Schweiz am Bankett-Abend mit den Maskottchen der Olympischen und der Paralympischen Spiele 2018

 

Heute haben wir uns gemeinsam die Finalspiele angeschaut. NOR gewann in einem spannenden Spiel Gold gegen RUS und SCO holte sich Bronze gegen CHN. Danach durften wir nochmals für die Medaillenfeier und Schlusszeremonie in das Stadion einlaufen.

 

Es ist schon wieder Zeit die Koffer zu packen und die Heimreise zu planen.

 

Am Abend gab es ein Bankett mit kurzen Ansprachen, folkloristischen Darbietungen und einem feinen Essen. Eine gute Gelegenheit um Freundschaften in der Curling-Familie zu knüpfen und zu pflegen.

 


 

Freitag, 10. März 2017

 

Mit einer konzentrierten und taktisch disziplinierten Leistung konnten wir das Platzierungsspiel um den 8. Platz gegen Deutschland deutlich gewinnen. Damit schliessen wir die WM 2017 auf dem achten Rang ab und qualifizieren uns direkt für die WM 2019 in Stirling SCO. In einem Jahr kehren wie hier nach Gangneung zurück zu den Paralympics 2018.

 

Mit diesem Resultat haben wir das Minimalziel erreicht. Wir haben in den ersten drei Runden gegen RUS, FIN und CAN gut gespielt, die ersten beiden Spiele jedoch knapp verloren, gegen CAN aber einen sehr schönen Sieg gefeiert. Gegen KOR konnten wir bis zum sechsten End mithalten, vergaben aber am Ende gute Chancen und gegen CHN gelang dann nur wenig. Unser bestes Spiel der Woche hatten wir gegen NOR, am darauffolgenden Tag aber wieder deutliche Niederlagen gegen SCO und die USA. Am Schluss konnten wir nochmals zwei gute Spiele gegen GER auf das Eis bringen. Vier Siege und sechs Niederlagen mit etwas zu viel Auf und Ab.

 

Die WM war hervorragend organisiert und als Test-Event zu den Paralympics ein Highlight für das Team. Zum ersten Mal in einer so grossen Halle, mit all den Helfern, Zuschauern, Sicherheitsleuten und Offiziellen. Es gab uns einen guten Einblick, wie es im nächsten Jahr hier zu- und hergehen wird.

 

Heute und morgen finden noch die Finalspiele statt, die wir uns ansehen werden. Am Samstag findet noch ein Schluss-Bankett statt und um Sonntag fliegen wir zurück in die Schweiz.

 

Wir werden in den nächsten Wochen die detaillierte Analyse vornehmen und die notwendigen Schritte einleiten, damit wir im kommenden Jahr bestens vorbereitet zu den Paralympics zurückkehren.

 


 

 

Donnerstag, 9. März 2017

 

Der Vormittag war spielfrei, die Athletinnen und Athleten nutzten die Zeit für regenerative Bewegung und der Coach für Einzelgespräche. Nach der Busfahrt zur Curling-Arena gab es Mittagessen und dann die Spielvorbereitung.

 

 

 

Wir starteten konzentriert in die Begegnung und konnten uns bis zur Pause einen Vorsprung erarbeiten. Danach behielten wir die Kontrolle im Spiel und brachten den Sieg verdient über die Runden.

 

Morgen spielen wir gegen GER nochmals ein Tie-Break-Spiel für die klare Rangierung des 8. und 9. Rangs. Den 7. Platz verpassten wir gegen die punktgleiche USA, weil wir im DSC-Ranking 12 cm schlechter waren. Definitiv absteigen muss FIN.

 

Die nächste WM 2019 in Schottland soll von 10 auf 12 Nationen aufgestockt werden. Sollte dies am WCF-Kongress im September 2017 allenfalls nicht zustande kommen, müsste der 9. ebenfalls in die B-WM absteigen.

 

Es gilt also nochmals alle Kräfte zu bündeln und ein gutes Spiel auf das Eis zu bringen. Mit einem Sieg qualifizieren wir uns definitiv für die WM 2019, ansonsten müssen wir auf den Entscheid vom WCF-Kongress warten.

 

Das ganze Team bedankt sich bei euch für die vielen guten Wünsche und die aufmunternden Meldungen, auch wenn es nicht gut lief. 

 


 

Mittwoch, 8. März 2017

Wir sind im Moment selber etwas ratlos woran es liegt. An einem Tag können wir unser Potential abrufen, wie gestern gegen NOR und dann gibt es wieder Spiele wie heute. Fehler und Unkonzentriertheiten geschehen unerwartet und bringen uns in Rückstand. Aufholen ist nur mit grossem Risiko verbunden.

 

Nun müssen wir den Kopf wieder frei bekommen für morgen. Unser letztes Spiel gegen GER müssen wir gewinnen, aber der Ausgang ist auch von anderen Resultaten abhängig.

 

Hoffen wir, dass die Batterien bis morgen wieder geladen sind und wir stark und mit einer guten Leistung auf das Eis zurückkehren.

 

 


 

Dienstag, 7. März 2017

 

Nach einer schwierigen Phase haben wir zum Erfolg zurück gefunden. Der Vormittag war spielfrei und die Athletinnen und Athleten konnten über die Zeit selber verfügen. Es war Zeit für Regeneration oder einfach den Kopf zu lüften. Da eignet sich die sonnig kalte Meeresluft hier am Japanischen Meer hervorragend.

Für das Spiel gegen NOR haben wir uns wie immer vorbereitet. Im Team haben wir eine kleine Umstellung vorgenommen, um etwas mehr Druck im Spiel aufbauen zu können.

 

Die Fahrt zur Curling-Arena und das Mittagessen verliefen bei guter Laune. Wir kamen gut in das Spiel und konnten im ersten End zwei Steine schreiben und im dritten End zwei stehlen. Dem Druck des Gegners konnten wir dann gut Stand halten und im 5. End nochmals einen Dreier schreiben. Das Team behielt die Kontrolle auch in den folgenden Ends und nach 7 Ends gratulierte uns der Gegner zum Sieg.

 

 

Heute hat uns während des Spiels Luana Bergamin von PluSport Behindertensport Schweiz besucht. Sie ist Chef de mission für Swiss Paralympic zu den paralympischen Spielen im nächsten Jahr. Ihre Unterstützung hat uns sehr gefreut und wir haben verschiedene Informationen zu den Spielen aus erster Hand erhalten.

 

Den Abend liessen wir beim gemeinsamen Abendessen und einer kurzen Teamsitzung ausklingen. Morgen haben wir zwei Spiele gegen SCO und USA.

 


 

Montag, 6. März 2017

 

Wir machen hier täglich neue Erfahrungen und lernen Neues dazu. Der Grat zwischen Sieg und Niederlage ist für uns im Moment sehr schmal. Es wird konzentriert gearbeitet, die Stimmung ist gut und der Wille zum Erfolg ist vorhanden. Heute haben wir im ersten Spiel wieder am Ende knapp verloren. Am Nachmittag ist der Faden gerissen und es resultierte ein hohe Niederlage.

 

Unser Minimalziel, die direkte Qualifikation für die WM 2019 können wir immer noch aus eigener Kraft erreichen. Das bedeutet aber, dass wir auf die Siegerstrasse zurück kehren müssen. Wir werden uns wie immer gut vorbereiten und die Herausforderung gemeinsam annehmen.

 

Die Stimmung im Team ist immer noch sehr gut, abgesehen von der aktuellen Frustration wegen der Tabellenlage. Wir bedanken uns bei all unseren Angehörigen und Fans für die vielen positiven und aufmunternden Meldungen. 

 


 

Sonntag, 5. März 2017

 

Zum Warm-up steht in der Curling-Arena ein eigener Raum zur Verfügung. Unser Physio Lukas bereitet die Athleten rund eine Stunde vor dem Spiel auf ihren Einsatz vor.

 

 

Heute stand das dritte Spiel gegen CAN auf dem Programm. Wir hatten uns einiges vorgenommen und konnten es gut umsetzen. Es war das erwartet enge Spiel bis zum Schluss. Wieder ging es bei Gleichstand in das letzte End, aber heute hatten wir den Hammer. Unser Gegner setzte ordentlich Druck auf, aber wir spielten fehlerfrei und Felix konnte seinen letzten Stein in den Vierfuss legen. Nun haben wir den ersten Sieg in der Tasche, aber die Arbeit geht weiter.

 

Die Halle, die Eisverhältnisse und die Steine sind erstklassig. Jeder Sieg muss hart erarbeitet werden, denn es spielen hier die zehn besten Teams der Welt.

 

Am Nachmittag war für uns spielfrei. Das Team genoss die Zeit im Hotel mit Regeneration und für die Bewegung war Boxen auf dem Programm. Mit einem gemeinsamen Ábendessen haben wir den Tag ausklingen lassen. Morgen spielen wir gegen KOR und CHN.

 


 

Samstag 4. März 2017

Der erste Wettkampftag begann vor 6 Uhr morgens mit der täglichen Frühsport-Einheit. Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir mit den Bussen zur Curling-Arena in Gangneung. Aufwärmen, Spielvorbereitung und dann das erste Einspieltraining. Als einziges Team hatten wir beide LSD im Haus.

 

 

Im ersten Spiel begegnete uns der amtierende Weltmeister RUS. Wir konnten das Spiel bis zum Schluss offen halten. Ohne Hammer im letzten End mussten wir einen Stein stehlen, konnten aber nicht genügend Druck aufbauen, da der Gegner in diesem End auch keinen Fehler machte. Leider ging so das erste Spiel knapp verloren.

 

Nach einer kurzen Mittagspause durften alle Teams zur Eröffnungsfeier einlaufen. Gleichzeitig wurde der Paralympic-Day gefeiert. Über 3'000 Besucher füllten die Halle und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Danach mussten wir uns schon wieder für das zweite Spiel vorbereiten.

 

 

Finnland war im letzen Jahr abgestiegen, aber an der B-WM im November souverän wieder aufgestiegen. Wir spielten etwas besser als am Morgen, mussten im 3. End aber einen Dreier hinnehmen. Diesen konnten wir wieder aufholen und es kam, dass wir wieder im letzten End ohne Hammer einen Stein stehlen mussten. Die Ausgangslage war diesmal besser, aber der gegnerische Skip spielte seine Steine fehlerfrei und konnte das Spiel zu seinen Gunsten beenden.

 

Nach dem Spiel konnten wir noch kurz auf dem Rink des morgigen Spiels trainiern. Danach ging es zurück in das Hotel mit Nachtessen, Bewegung und Spielbesprechung.

 

Zwei knappe Niederlagen die uns schmerzen, aber uns nicht von unserem Weg abbringen. Die Erkenntnisse von heute werden wir morgen besser umsetzen. Wir haben nur am Morgen ein Spiel gegen CAN und am Nachmittag frei.


 

 
 

 

Freitag, 3. März 2017

Chief Ice Maker Marc Callan

 

Es ist angerichtet...

 

Heute Morgen haben die Rollstuhl-Curlerinnen und -Curler die Halle offiziell übernommen. Jedes Team hat eine eigenen Garderobenraum mit einem Tisch, drei klappbaren Liegen und einer rollstuhlgängigen Toilette. Viele Helferinnen und Helfer, Offizielle und Funktionäre sind schon an der Arbeit oder werden eingewiesen. Die Halle ist sehr schön, hell ausgeleuchtet und schon im Hinblick auf die Paralympics dekoriert. 

 

Zusammen mit Russland durften wir die erste Trainings-Session bestreiten. Jedes Team darf eine Stunde trainieren, je eine Viertelstunde auf jedem Rink. Anschliessend gab es das Team-Meeting mit vielen Informationen zu den Wettkämpfen und zur Organisation. Mittagessen gibt es in der Players-Lounge, die in einem benachbarten Gebäude untergebracht ist. Wir haben dann noch unsere Garderobe eingerichtet und sind dann zurück ins Hotel gefahren.

 

Der Nachmittag verlief bei Sport und Spass und mit einer letzten Team-Sitzung, in der wir nochmals die Eindrücke und Erkenntnisse des Trainings reflektieren konnten.

 

Am Abend gab es ein offizielles Begrüssungs-Bankett mit feinem Essen und kurzen Ansprachen.

 


 

Donnerstag, 2. März 2017

Heute war ganz schön was los im Hotel. Die Karawanen von WCF (World Curling Federation) und HelloPyeongChang (Organisationskomitee) sind angereist und haben ihre Arbeit aufgenommen. Zudem sind die letzten Teams angereist, ein Zeichen, dass Akklimatisation und Vorbereitung nun zu Ende gehen. Es gab viele bekannte Gesichter zu sehen und in der Hotellobby war ein kommen, gehen und begrüssen.

 

Wir haben heute schon früh mit einer Bewegungseinheit begonnen, damit wir uns an den Zeitplan der kommenden Tage anpassen können. Nach dem gemeinsamen Frühstück haben wir uns den Regeln und Abläufen während der WM gewidmet und noch taktische Varianten besprochen. Dann gab es eine längere Ruhepause, in der auch Massagen angeboten wurden. Der Nachmittag stand im Zeichen der Teambildung. Dazwischen musste noch die Akkreditierung durchlaufen, die Mahlzeiten gebucht und der Transportplan studiert werden.

 

Ab heute Abend werden wir im Hotel in einem separaten Saal verpflegt. Das angebotene Dinner-Buffet ist vielfältig und hochwertig. Es gibt sowohl asiatische wie auch europäische Speisen. Es fehlt an nichts.

 


 

Mittwoch, 1. März 2017

Der Parkplatz der Curling-Arena ist bunt geschmückt.

 

Der zweite Angewöhnungstag begann mit einer sportlichen Einheit und dem gemeinsamen Frühstück. Danach folgte eine Teamsitzung, die vor allem dem Thema taktische Varianten gewidmet war.

 

Für den Nachmittag hatten wir zwei Grosstaxis bestellt um die Olympiastadt zu besuchen. Zuerst steuerten wir Gangneung an, wo die Eissportarten durchgeführt werden. In der Curling-Arena durften wir sogar eine kurze Führung in Anspruch nehmen. Dann ging es weiter in die Alpenarena, wo wir einen Blick auf die Sprunganlagen, das Biathlon-Stadion, die Bobbahn und die alpinen Skipisten werfen konnten. Vorbei am entstehenden Athletendorf ging es zurück nach Gangneung, wo noch ein kurzer Shoppinghalt möglich war. Am Abend im Hotel genossen wir das Abendessen im koreanischen Restaurant.

 

Morgen Donnerstag ist offizieller Anreisetag, dann werden die letzten Teams ankommen.

 


 

Dienstag, 28. Februar 2017

 

Unser Hotel ist Teil einer weitläufigen Ferienanlage direkt am Japanischen Meer. Die Zugänge und Wege sind rollstuhlgängig, zum Teil halt mit "knackigen" Rampen. Die Zimmer sind sehr modern und grosszügig eingerichtet. Auf der Anlage gibt es eine kleine Shopping-Mall, ein Schwimmbad und ein Fitnesscenter. Für kulinarische Genüsse gibt es fünf verschiedene Restaurants, die sowohl koreanisch wie auch international ausgerichtet sind.

 

Heute war Ankommen und Angewöhnung an die Zeitumstellung auf dem Programm. Wir nennen das "Jet-weg-leggen". Vor dem Frühstück gab es schon eine Bewegungseinheit an der frischen Luft, danach konnten wir uns am sehr umfangreichen Morgen-Buffet verpflegen. In der ersten Team-Sitzung beschäftigten wir uns vor allem mit der Tagesplanung während der WM. Nach der ausgedehnten Mittagsruhe ging es wieder raus in die Bewegung. Nach einer weiteren kurzen Team-Besprechung liessen wir den Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklingen.

 


 

Sonntag/Montag, 26. und 27. Februar 2017

Gut gelaunt traf sich die Gruppe am Sonntag gegen Mittag am Flughafen Zürich. Ein kurzer Flug nach Frankfurt und von dort mit dem Jumbo-Jet der Lufthansa in 10 Std. nach Seoul, wo wir am Montag Mittag Ortszeit (+ 8 Std.) angekommen sind. Bei der Einreise nach Korea wurden wir als Team Schweiz bevorzugt abgefertigt und nach der Zollkontrolle von eifrigen Helfern in Empfang genommen. Zusammen mit dem Team Finnland ging es nochmals vier Stunden mit dem Bus quer durch Südkorea an die Ostküste. Direkt am Meer, ca. 40 Km von der Curlinghalle entfernt, sind wir im Sol Beach Resort untergebracht. Nach dem Zimmerbezug gab es ein gemeinsames Essen in einem der fünf Restaurants und dann freuten sich alle auf die Betten.


 

 

 
 

Vorbericht zur WM 2017

Vom 4.-11. März 2017 findet in Gangneung KOR die 12. Weltmeisterschaft Rollstuhl Curling statt. Die Schweiz hatte sich im Februar 2016 mit dem vierten Platz an der WM in Luzern direkt qualifiziert. Das auf einer Position veränderte Nationalteam reist nach einer intensiven Vorbereitung zuversichtlich nach Korea, wo an gleicher Stätte im kommenden Jahr die Paralympics stattfinden werden.

 

Gangneung ist derjenige Ortsteil von PyeongChang, wo anlässlich der nächsten Paralympics 2018 die nicht-alpinen Wettbewerbe durchgeführt werden. Traditionsgemäss findet im Jahr zuvor die Rollstuhl Curling Weltmeisterschaft als Hauptprobe für die Wettkampfanlage und die Organisation statt. Die Titelkämpfe finden im Gangneung Curling Center statt, das über 4 Rinks und 3'500 Besucherplätze verfügt. Die Halle wurde 1998 erbaut und für die Olympischen Spiele und die Paralympics 2018 einer Renovation unterzogen

 

Neben dem amtierenden Weltmeister aus Russland (RUS) und dem Veranstalter Südkorea (KOR) werden Kanada (CAN),China (CHN), Deutschland (GER), Finnland (FIN), Norwegen (NOR), Schottland (SCO), Vereinigte Staaten von Amerika (USA) und die Schweiz (SUI) teilnehmen. Die zehn Teams spielen eine Round Robin (jeder gegen jeden). Danach spielen die besten vier Nationen im Page-Playoff-System die Medaillen und den vierten Platz aus. Die beiden letzten Teams steigen in die B-Gruppe ab. Da die World Curling Federation (WCF) in Erwägung zieht, ab 2019 die WM auf zwölf Teams aufzustocken, ist das genaue Abstiegsprozedere noch nicht bekannt. Je nach Entscheid, werden im Minimum ein Team und im Maximum drei Teams in die Relegation gehen müssen.

 

Weil im paralympischen Jahr keine Weltmeisterschaft stattfindet, qualifizieren sich also die ersten sieben Teams direkt für die WM 2019, die in Stirling SCO stattfinden wird. Für die Qualifikation zu den Paralympics 2018 müssen keine Punkte mehr erzielt werden, da das Feld mit zwölf Nationen bereits feststeht. Neben den zehn WM Teilnehmern werden auch Schweden (SWE) und die Slowakei (SVK) dabei sein.

 

Favoriten sind sicher auch in diesem Jahr die letztjährigen Medaillen-Gewinner RUS (Gold), NOR (Silber) und KOR (Bronze) Dahinter gibt es Mitfavoriten wie CAN, mit einem neu formierten Team oder die USA, die in den Vorbereitungsturnieren überzeugt haben. Aber auch FIN und SCO, die an der B-WM im November 2016 Gold und Silber gewonnen haben und somit in die A-Gruppe aufgestiegen sind, zeigten aufsteigende Tendenz.

 

Im letzten Jahr konnte unser Team SUI an der Heim-WM in Luzern den hervorragenden vierten Platz erspielen. Das bedeutete die direkte Qualifikation für die WM 2017 in Korea sowie den Platz an den Paralympics 2018. Das Team wurde auf einer Position verändert. Wiederum wird Felix Wagner (CC Wetzikon) das Team als Skip (Spielführer) anführen. Auf der dritten Spielposition, dem Third ist Marcel Bodenmann (CC Wetzikon), der schon 2016 in den letzten zwei Spielen zum Einsatz kam. Er ersetzt Eric Décorvet, der wegen einer Schulteroperation in diesem Jahr fehlt. Die Position des Second trägt wiederum Claudia Hüttenmoser (RSC St. Gallen), die ebenfalls als Vizeskip amtet und auf der Lead-Position spielt Beatrix Blauel (RC beider Basel). Neu zum Nationalteam ist Hans Burgener (CC Bern) gestossen.

 

Begleitet und betreut wird das Team durch den Delegationsleiter Daniel Andenmatten (TK Chef Curling), den Nationaltrainer Stephan Pfister und den Physiotherapeuten Lukas Haggenmacher.

Das Minimalziel ist sicher die direkte Qualifikation zur WM 2019 in Stirling SCO, was in jedem Fall mit einem siebten Platz erreicht wird. Darüber hinaus wollen wir jede Chance nutzen, um im Klassement möglichst weit nach Oben zu kommen. Es ist toll, wenn wir unser Resultat vom letzten Jahr bestätigen können.

 

In der Vorbereitung hat das Team aufsteigende Tendenz gezeigt, musste aber auch feststellen, dass andere, führende Nationen über ein grösseres Budget verfügen und die Athletinnen und Athleten den Sport beruflich ausüben können. Eine neue Erfahrung wird auch die grosse Zeitumstellung (+ 8 Stunden) bringen, die es zu bewältigen gibt und die grosse Halle, in der die Spiele stattfinden. Dagegen können wir die Halle in Luzern schon fast als «unser Wohnzimmer» bezeichnen.

 

Das Team fliegt am 26. Februar 2017 nach Seoul und reist dann gleich weiter nach Gangneung. Vor Ort bleiben uns drei Tage für die Akklimatisation, bevor dann am Freitag die Trainings stattfinden und am Samstag, 4. März 2017, die Wettkämpfe beginnen.

 

Die erste Rollstuhl Curling WM fand 2002 in Sursee statt. Seit 2004 wird sie jährlich - mit Ausnahme der paralympischen Jahre - durchgeführt. In Korea findet sie nach 2013 zum zweiten Mal statt. Kanada und Russland führen die Rangliste der gewonnenen Titel gemeinsam an. Die Schweiz holte bisher einmal Gold (2002), zweimal Silber (2004 und 2007) sowie einmal Bronze (2005). Rollstuhl Curling wird mittlerweile in 25 Ländern in Nordamerika, Europa und Asien gespielt.

 

Weltmeisterschaften 2002 bis 2016

Team

Gold

Silber

Bronze

CAN

3

1

1

RUS

3

0

0

SCO

2

1

2

NOR

2

1

1

SUI

1

2

1

KOR

0

2

1

SWE

0

2

0

CHN

0

1

2

DEN

0

1

0

USA

0

0

1

GER

0

0

1

FIN

0

0

1

 

Rollstuhl Curling ist seit 2006 paralympische Wintersportart. In allen drei bisherigen Austragungen (2006 Turin ITA / 2010 Vancouver CAN / 2014 Sotchi RUS) gewann CAN die Goldmedaille. Die Schweiz war bisher 2006 in Turin mit dem 6. Platz und 2010 in Vancouver mit einem 7. Platz an den Paralympics vertreten.

 

Paralympics 2006 / 2010 / 2014

Team

Gold

Silber

Bronze

CAN

3

0

0

SCO

0

1

1

RUS

0

1

0

KOR

0

1

0

SWE

0

0

2

 

 


 

 
 

 

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